BIO und Nachhaltigkeit

Bio-Produkte werden immer beliebter, da sie zum größten Teil naturschonend hergestellt werden. Durch einen biologischen Anbau kann die Landwirtschaft auch langfristig hochklassige Erzeugnisse liefern. Vor allem der Verzicht auf Gentechnik zeichnet den Bioanbau aus.

Was macht Bio nachhaltig?

Die Nachhaltigkeit wird vor allem durch die Art des Düngens geprägt. Bei einem reinen Bioanbau wird hier auf Gentechnik, ebenso wie auf entsprechend präpariertes Futtermittel verzichtet. Meist kommt als Dünger nur Mist zum Einsatz, um den Boden nicht mit chemischen Rückständen zu belasten.
Wird bei der Düngung auf chemisch versetze Mittel oder Pestizide zurückgegriffen, findet dieses meist seinen Weg in das Grundwasser. Auch Energie kann auf diese Weise eingespart werden, was sich wiederum gut für die Umwelt zeigt.
Es sollte allerdings, im Sinne der Nachhaltigkeit immer darauf geachtet werden, dass die Produkte nicht nur Bio sind, sondern möglichst auch noch regional angebaut wurden. Es ist einleuchtend, dass Tomaten aus Spanien eventuell im Bioanbau gewachsen sind, der Transport ist jedoch nicht im Sinne der Nachhaltigkeit.

Keine riskanten Stoffe

Produkte, die aus einem biologischen Anbau entstammen sind frei von riskanten Stoffen. Damit sind vor allem Pflanzenschutzmittel gemeint, deren Wirkung auf den menschlichen Körper entweder nachweislich schlecht oder noch nicht ausreichend erforscht ist. Aber auch Techniken, wie beispielsweise die Gentechnik sind nicht gerade unumstritten. Die Gesundheit der Menschen kann durch sie ebenso leiden, wie die der Tiere, welche genmanipuliertes Futter verabreicht bekommen.
Wer Bio-Produkte kauft setzt sich einer solchen Gefahr jedoch nicht aus, da hier nur natürliche Methoden der Tierfütterung und der Düngung erfolgen dürfen. Auch die Natur muss somit weniger leiden.

Geld sparen durch Bio-Produkte

Ein weiterer Fakt, der für den Kauf von Bio-Produkten spricht ist, dass dadurch Folgekosten für Ditte eingespart werden können. Wird das Grundwasser beispielsweise nicht verunreinigt, da auf entsprechende Dünger verzichtet wird, muss dieses auch nicht wieder aufbereitet werden. Diese Kosten lassen sich zwar nicht beim Einkauf direkt einsparen, jedoch entlasten sie auf Dauer gesehen den Steuerzahler.

landscape-1442018_1920