BIO im Zusammenhang mit dem Umweltschutz

Wenn ein Stück Land bestellt wird, wird automatisch in das umgebende natürliche Ökosystem eingegriffen. Und wenn dieser Eingriff auf ökologischer Basis stattfindet, hat er deutlich weniger negative Folgen auf die Umwelt. In einigen Fällen kann solch ein Einfluss sogar etwas Positives bedeuten. Zum Beispiel kann ökologischer Landbau die jeweilige Bodenqualität und damit auch den vorhandenen Nährstoffgehalt verbessern. Ein weiterer Vorteil ist, dass hierbei keine Pestizide oder andere chemischen Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Auf diese Weise wird auch das Grundwasser nicht mehr mit schädlichen Substanzen belastet und so ein Umweltschutz erreicht. Zudem kann auch eine Senkung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes erreicht werden.

Um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, muss jedoch die Ökobilanz des Produktes beachtet werden. Hierbei werden neben der Herstellung auch die Verpackung, die jeweiligen Transportwege und die Entsorgung bewertet. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Ökobilanz eines Produktes umso schlechter aussieht, desto länger es gelagert wird und desto weiter die Transportwege sind.

Schonung für die Böden

Klar ist, dass sich eine nachhaltige Landwirtschaft positiv auf die Umwelt auswirkt. Denn die Böden sind dabei deutlich lockerer und können bei Hochwasser oder langen Regenperioden viel mehr Wasser speichern. Zudem werden sie nicht so schnell versäuert und weisen mehr Nährstoffe auf.

Artenvielfalt wird gefördert

Ein weiterer Pluspunkt des Biolandbaus ist die Artenvielfalt. Denn auf Bioflächen sind sehr häufig Blumen, Gräser, Kräuter und andere Pflanzen zu finden. Diese locken dann diverse Insekten und Vögel an, wodurch der biologische Kreislauf belebt wird. Ungenutzte Feldränder bieten zudem eine Art Rückzugsort für bedrohte Tier- und Pflanzenarten, wodurch ein natürlicher Umweltschutz entsteht.

Betrachtet man die Gesamtheit, können durch den Ökolandbau auch Kosten gespart werden. Denn wenn bei der Landwirtschaft chemische und schädliche Mittel verwendet werden, muss das Trinkwasser teilweise sehr aufwendig gereinigt werden, um es wieder nutzen zu können, was natürlich Geld kostet. Ähnlich sieht es aus, wenn Bodenerosionen oder auch Überschwemmungen beseitigt werden müssen, denn aufkommen muss hierfür der Steuerzahler.

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