BIO Werbeartikel

Heutzutage setzen viele Konsumenten auf BIO-Artikel. Der Begriff BIO ist natürlich mit dem Begriff Nachhaltigkeit sehr eng verbunden. Und für ein besseres Verständnis wird zunächst auf diesen Begriff genauer eingegangen.

Der Begriff Nachhaltigkeit

Der Begriff der Nachhaltigkeit bedeutet bei Artikeln, dass Artikel nur so hergestellt oder erwirtschaftet werden, ohne dass bei zukünftigen Generationen die Lebensgrundlage zerstört wird.
Ein gutes Beispiel hierbei ist: Dass nicht mehr Holz gefällt werden darf, als nachwachsen kann.

Werbeartikel

Im Folgenden werde ich nun auf den Begriff Werbeartikel eingehen. Sie werden auch als Werbegeschenke bezeichnet und sind demzufolge ein Werbeträger der an Kunden zu Werbezwecken verschenkt wird. Beispiele sind hierbei Kugelschreiber mit Logo oder auch Kalender.

Bio-Werbeartikel

Nun erfolgt eine Erklärung in der BIO, Werbeartikel und Nachhaltigkeit miteinander verbunden werden. Wie bei dem Beispiel dass nicht mehr Holz gefällt werden darf, als nachwachsen kann. Dies kann man auf einen Kalenderwerbeartikel übertagen. Kalender bestehen aus Papier und Papier wird natürlich aus Holz hergestellt. Um nachhaltige Kalender herzustellen, muss natürlich dies mit dem Holz auch beachtet werden. Ebenfalls muss das Papier biologisch abbaubar sein, um ebenfalls als BIO-Artikel zu gelten. Das heißt, dass das Papier nicht mit irgendwelchen Chemikalien versetzt sein darf, welche die Umwelt schädigen können. Auch dies ist wichtig zu wissen um BIO-Werbeartikel nutzen zu können.
Auch bei dem Beispiel der Kugelschreiber ist Bio möglich. Hierbei muss natürlich darauf geachtet werden, dass die Kugelschreiber aus Material bestehen, was der Umwelt nicht schadet. Auch bei der Herstellung muss darauf geachtet werden, dass die Umwelt keinen Schaden nimmt. Da gibt es heutzutage sogar Stifte aus Holz, welche ein gutes BIO-Beispiel darstellen.

Andere BIO-Werbeartikel können sein, dass im Supermarkt manche Proben von Nahrungsmitteln verschenkt werden.
Hier muss darauf geachtet werden, wenn man BIO-Produkte verwenden will, dass diese Produkte aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen. Zudem dürfen diese Produkte auch nicht gentechnisch verändert worden sein. Wie z.B. Hühner dürfen nicht mit speziellen Chemikalien gefüttert werden (was manchmal doch noch vorkommt). Nur dann kann auch ein Ei als BIO bezeichnet werden.
Bei all diesen Produkten muss zudem darauf geachtet werden, dass die Umwelt geschont und auch Nachhaltigkeit beachtet wird. Nur so können BIO-Werbeartikel auch als BIO bezeichnet werden.

 

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BIO und Zusatzstoffe

„BIO und Zusatzstoffe“- ein Widerspruch oder alltägliche Realität?!

Denkt man an „BIO“, so assoziiert man damit zumeist naturbelassene Lebensmittel, hat Bilder von idyllisch anmutenden Streuobstwiesen und „glücklichen Kühen“ im Kopf.
Und man möchte sich-greift man im Reformhaus,im Supermarkt oder mittlerweile immer häufiger auch im Discounter zu einem Bio-Produkt- darauf verlassen können, dass man sich damit für etwas entscheidet, das sowohl vorteilhaft für die eigene Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden als auch „gut zu Tier und Umwelt“ ist.
Man möchte sich doch am liebsten das „gute Gefühl“ und das „reine Gewissen“ sozusagen gleich mit in den Einkaufswagen legen.

Aber ist das tatsächlich auch (immer) möglich? Kann man sich wirklich sicher sein, dass die mit einem „BIO-Siegel“ gekennzeichneten Lebensmittel tatsächlich gesünder sind und beispielsweise auch keinerlei Farbstoffe, Konservierungsmittel oder ähnliches enthalten? Darf man darauf vertrauen, dass die Tiere besser gehalten werden als es in der konventionellen Landwirtschaft der Fall ist?

Zusatzstoffe: Ja oder Nein ? oder: was darf ‚rein?

Die gute Nachricht zuerst: es ist- EU-weit gemäß der sogenannten „EG_Öko-Verordnung“- ganz klar und eindeutig geregelt, welche zugesetzten Stoffe in BIO-Produkten enthalten sein dürfen und welche auf keinen Fall darin vorkommen dürfen (Süßstoffe, Stabilisatoren und synthetische Farbstoffe beispielsweise sind komplett „tabu“). Diese Information beinhaltet dann aber auch gleich die schlechte Nachricht:ganz offensichtlich sind BIO-Produkte eben doch nicht immer so „pur“ und naturbelassen, wie die meisten Verbraucher und Konsumenten es sich bestimmt wünschen würden.
Trotzdem wird man aber davon ausgehen können, dass BIO-Produkte grundsätzlich natürlicher-und damit gesünder- sind als viele andere Lebensmittel.

Dank des Internets ist es auch für den Endverbraucher ein Leichtes, die gewünschten Informationen zu erhalten und sich schnell einen-zumindest groben-Überblick über Zusatzstoffe & Co. zu verschaffen.
Absolut empfehlenswert ist ein Blick in’s „Lebensmittellexikon“ -zu finden unter
www. lebensmittellexikon.de.

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Transport von BIO- Lebensmitteln

Bio-Lebensmittel sind sicherlich eine gute Sache nur sollte man beim Kauf deieser Produkte auch darauf achten auf welche Art und Weise diese per Lebensmitteltransport ausgeliefert werden.
Bio-Produkte wie Gemüse und Obst sind nur dann besser wenn dieses ordnungsgemäß gelagert wird und wenn ein korrekter Lebensmitteltransport die Waren in die Läden liefert.

Entscheidend bei den Bio-Produkten ist auch das der Lebensmitteltransport keine weiten Strecken zurücklegen muss, denn durch die langen Anfahrten reduziert sich die Qualität des besten Bioproduktes durch die langen Transportwege. Die Transportmittel müssen mit viel Energie versorgt werden, es entsteht Kohlendioxid und die Schadstoffe gelangen in die Umwelt. Leider stammen viele der Bioprodukte aus weit entfernten Gegenden aus der ganzen Welt. Dies steht im Widerspruch zu den ökologischen Gedanken die für die Bioprodukte stehen. Lebensmitteltransporte sind immer mit einer gewissen Umweltbelastung verbunden, je nach Strecke und Transportmittel können die Belastungen extrem hoch sein, z. B. wenn per Flugzeuig transportiert wird entsteht Ozon und co² plus eine Lärmbelästigung. All das steht dem Gedanken der Bioprodukte gegenüber.

Interessierte Käufer sollten sich also vor dem Kauf genau informieren woher die Bio-Produkte stammen. Biomittel sind wohl nachweislich etwas gesünder doch muss man deswegen auf Produkte von weitweg zurückgreifen? Dazu ein ganz klares Nein, was bringt es wenn Sie sich für den Moment gesünder ernähren, dieses aber damit verbunden ist das mehr Abgase bei dem Transport freigesetzt werden? Bio-Verbraucher sollten sich Gedanken über den Transportweg machen. Ein ökologischer Anbau muss mit der Natur im Einklag stehen und für eine tier- und umweltfreundliche Zucht und Produktion stehen. Nur so kann eine gesunde Welt erhalten werden und zu unserer Gesundheit beitragen.

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BIO im Zusammenhang mit dem Umweltschutz

Wenn ein Stück Land bestellt wird, wird automatisch in das umgebende natürliche Ökosystem eingegriffen. Und wenn dieser Eingriff auf ökologischer Basis stattfindet, hat er deutlich weniger negative Folgen auf die Umwelt. In einigen Fällen kann solch ein Einfluss sogar etwas Positives bedeuten. Zum Beispiel kann ökologischer Landbau die jeweilige Bodenqualität und damit auch den vorhandenen Nährstoffgehalt verbessern. Ein weiterer Vorteil ist, dass hierbei keine Pestizide oder andere chemischen Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Auf diese Weise wird auch das Grundwasser nicht mehr mit schädlichen Substanzen belastet und so ein Umweltschutz erreicht. Zudem kann auch eine Senkung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes erreicht werden.

Um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, muss jedoch die Ökobilanz des Produktes beachtet werden. Hierbei werden neben der Herstellung auch die Verpackung, die jeweiligen Transportwege und die Entsorgung bewertet. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Ökobilanz eines Produktes umso schlechter aussieht, desto länger es gelagert wird und desto weiter die Transportwege sind.

Schonung für die Böden

Klar ist, dass sich eine nachhaltige Landwirtschaft positiv auf die Umwelt auswirkt. Denn die Böden sind dabei deutlich lockerer und können bei Hochwasser oder langen Regenperioden viel mehr Wasser speichern. Zudem werden sie nicht so schnell versäuert und weisen mehr Nährstoffe auf.

Artenvielfalt wird gefördert

Ein weiterer Pluspunkt des Biolandbaus ist die Artenvielfalt. Denn auf Bioflächen sind sehr häufig Blumen, Gräser, Kräuter und andere Pflanzen zu finden. Diese locken dann diverse Insekten und Vögel an, wodurch der biologische Kreislauf belebt wird. Ungenutzte Feldränder bieten zudem eine Art Rückzugsort für bedrohte Tier- und Pflanzenarten, wodurch ein natürlicher Umweltschutz entsteht.

Betrachtet man die Gesamtheit, können durch den Ökolandbau auch Kosten gespart werden. Denn wenn bei der Landwirtschaft chemische und schädliche Mittel verwendet werden, muss das Trinkwasser teilweise sehr aufwendig gereinigt werden, um es wieder nutzen zu können, was natürlich Geld kostet. Ähnlich sieht es aus, wenn Bodenerosionen oder auch Überschwemmungen beseitigt werden müssen, denn aufkommen muss hierfür der Steuerzahler.

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BIO Preise

Preise von biologischen Produkten: Lebensmittel bei deren Herstellung stark auf Qualität und Fairness geachtet wird sind im Durchschnitt teurer als vergleichbare Durchschnittsprodukte. Obst und Gemüse, welches nicht mit Pestiziden besprüht wurde ist den natürlichen Witterungsbedingungen vor der Türe, sowie Insekten stärker ausgesetzt. Dadurch und durch mehrere andere Gründe ist die Herstellung und der Vertrieb von biologischen Produkten im Endeffekt teurer.

Tierhaltung mit Herz:

Biologische Tierhaltung ist teurer als die weit verbreitete Massentierhaltung, die Preise sind teilweise doppelt so hoch. In einem ordentlich geführten Betrieb auf Grundlage der Bio Regeln haben Tiere zahlreiche Vorteile. Da viel stärker auf die Bedürfnisse der Tiere und eine natürliche Fütterung geachtet wird, schmecken sowohl Bio Eier viel aromatischer als auch das Fleisch deutlich besser. Die Richtlinien für biologische Tierhaltung sind strenger als die von der Bundesregierung vorgeschriebenen Tierschutzregeln und so haben zum Beispiel Kühe deutlich mehr Platz. Mindestens 180 Tage im Jahr genießen biologisch gehaltene Tiere zudem Auslauf an frischer Luft. Auch bei der Bekämpfung von Krankheiten setzten Biobauern auf Natürlichkeit und nutzen daher kein Antibiotika oder vergleichbare in der Massentierhaltung verabreichte Präparate. Homöopathie und pflanzliche Wirkstoffe sind oftmals teurer für den Landwirt und somit wirkt sich dies auf den späteren Preis der Produkte aus.

Der Anbau von Bio-Pflanzen:

Bei dem Anbau von biologischen Produkten verzichten Bauern auf die Nutzung von Dünge- und Pflanzenschutzmittel mit synthetischen Stoffen. Dadurch sind die Erträge aus einer biologischen Landwirtschaft nicht so üppig wie die von anderen Anbaumethoden. Auch die Anbaumethoden sind aufwendiger und dementsprechend teurer für die Landwirte. Damit der Betrieb trotzdem wirtschaftlicher für die Landwirte ist, spiegelt sich dies im Endpreis wieder.

Schonende Verarbeitung:

Strenge Vorgaben herrschen für biologische Produkte auch in der Verarbeitung. Diese ist genauso schadstofffrei und umweltbedacht wie der Anbau. Hochwertige Zutaten und ein Verzicht auf Zusatz- und Hilfszutaten erzielen ein insgesamt biologisches und dementsprechend hochwertiges Produkt. Im Vergleich zu Einwegbehältern wird bei der Produktion von Bio-Produkten oftmals ein Mehrwegbehältnis verwendet. Ein weiteres Kriterium für biologische Produkte ist, dass Produkte oftmals in kleineren Mengen produziert werden und daher profitieren die Hersteller nicht von Massenabnahmeschnäppchen, wie es große Unternehmer tun.

Rechtfertigung des höheren Preises:

  • Bessere Haltungsbedingungen
  • Freilauf Flächen
  • Kleinere Gruppen von Tieren
  • Natürlicher Einsatz von Medikamenten
  • Mehr Aufwand bei der Feldbestellung
  • Weniger Ertrag beim Einfahren der Ernte
  • Verzicht auf Synthetik in der Schädlingsbekämpfung
  • Reines Endprodukt ohne künstliche Konservierungsstoffe

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Kosten des BIO Lebensmittelanbau und der BIO Tierhaltung

Bei der Bio Lebensmittelherstellung haben sich Landwirte und Verbraucher auf natürliche Methode und artgerechte Haltung vereinigt um im Einklang mit der Umwelt zu bleiben. Damit der Nährstoffkreislauf gut funktioniert wird auf billige Verfahren und Ausbeutung von Böden, Gewässern und Tieren verzichtet. Diese hohen Standards garantieren schadstofffreie Endprodukte und erzeugen höhere Kosten und Arbeitsaufwand.

 

Ein artgerechtes Leben:

Die Vorteile von Biofleisch sowie Bioeiern sind offensichtlich. Landwirte arbeiten ohne den Einsatz von Antibiotika und bieten ihren Tieren möglichst natürliche Bedingungen, bei diesen ist frische Luft sowie ausreichend Platz für die Tiere eines der wichtigsten Kriterien. Auch die Fütterung der Biobauern unterscheidet sich zum Wohle der Tiere und der Qualität der Endprodukte maßgeblich. So erhalten Kühe mindestens 160 Tage frisches Weidegras und werden das restliche Jahr ebenso mit biologischem Raufutter beköstigt. Hühner und Hennen erhalten in ihrer Aufzucht keine billigen Restfutterbestände sondern eine ausgewogene biologische Körnernahrung. Auch der Zugang zu Sandbädern und das scharren, welches für ein glückliches Huhn sehr wichtig ist werden in der Biohaltung ermöglicht. Die Ansprüche an eine biologische Tierhaltung sind viel höher und strenger als die üblicher Bauern. Biohöfe werden regelmäßig und unangekündigt kontrolliert, so wird dem Verbraucher ein qualitatives Produkt garantiert.

 

Im Einklang:

Alles was bei der Produktion und dem Anbau von Pflanzen geschieht, findet seinen Weg durch den Konsum der Produkte auch in den jeweiligen menschlichen Körper. Der schonende Anbau und der Verzicht auf Chemie schützt Verbraucher und Umwelt vor synthetischen Schadstoffen. Bei dem Anbau von biologischem Getreide verzichten Bauern daher komplett auf den Einsatz von synthetischen Düngemittel, dies kommt auch dem Grundwasser zugute. Ebenso nutzten Landwirte bei dem Anbau von Pflanzen keine Pestizide zur Bekämpfung von Insekten oder Schädlingen, dadurch wird der Ertrag insgesamt gemindert, jedoch das ökologische Gleichgewicht und die Qualität gesteigert. Biologisch angebaute Pflanzen sind ursprüngliche und traditionelle Sorten, die der Mensch schon seit Jahrhunderten konsumiert.
Daher sind biologische Produkte teurer:

  • BIO Tierhaltung respektiert die Bedürfnisse von Tieren
  • Artgerechte Tierhaltung mit natürlichem Futter
  • Fürsorglicher Umgang mit Wasser und Anbauflächen
  • Verzicht auf Pestizide
  • BIO Lebensmittelanbau verzichett auf genveränderte Pflanzen
  • Harmonischer Kreislauf mit der Natur

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BIO, Aktualität beim Verbraucher

Was weiß der Verbraucher über BIO?

Ohne das Wissen darüber, worauf es bei dem Begriff BIO ankommt, kann der Verbraucher nicht entsprechend reagieren. Deshalb ist eine umfassende Informationssituation angebracht. Dabei geht es darum,

  • wie Lebensmittel behandelt werden,
  • ob eine artgerechte Tierhaltung stattfindet und
  • was der Verbrauch für die Umwelt bedeutet.

 

Im Detail geht es um Folgendes:

Die Behandlung von Lebensmitteln

Hier sollte die Information erfolgen, ob beim Pflanzenwachstum giftige Schadstoffe eingesetzt werden. Auch die GEN-Manipulation ist absolut unerwünscht für die Produkte von Nahrungsmitteln.

Artgerechte Tierhaltung

Wenn Tiere dafür besonders leiden müssen, dass der Mensch sich ernähren kann, ist das keine gute Voraussetzung. Ist es noch artgerecht, wenn das gerade geborene Kalb der Mutter sofort entzogen wird, damit die Milch zum Verkauf verwendet werden kann? Eier von Hühnern mit Freilandhaltung werden ja noch gekennzeichnet. Aber wie leben die Tiere, die einmal unsere Nahrung sein werden? Wenn mehr Verbraucher über die vielen Missverhältnisse unterrichtet werden würden, wäre sicher die Bereitschaft größer, für BIO Produkte ein wenig mehr Geld auszugeben. Auch einmal mehr auf Fleisch zu verzichten und dafür dann wieder ein hochwertiges Produkt zu kaufen, ist eine gute Entscheidung für die Tiere.

Verbrauch und Umwelt

Lange Wege sollten vermieden werden, um die Umwelt zu schonen. Obst, das von weither kommt, hat unterwegs eine große Spur hinterlassen. Tiere, die mit dem LKW über weite Strecken befördert werden müssen, sind einem sehr hohen Stress ausgesetzt. Kann das Fleisch dieser Tiere überhaupt noch gut sein?

Wenn diese Punkte jedem Einzelnen näher gebracht werden, kann das notwendige Verständnis zum richtigen Handeln erreicht werden.

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BIO Tierhaltung

BIO Tierhaltung für gesunde Lebensmittel

Es ist wichtig, dass hinterfragt wird, wo das Ei oder das Fleisch herkommt. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein Lebensmittel von einer artgerechten Tierhaltung stammt. Anderenfalls darf das Produkt nicht als BIO bezeichnet werden. Wichtig ist insbesondere der Umgang mit den Tieren. Hierbei stehen

  • die Ernährung,
  • die Haltung und
  • der Transport

im Vordergrund. Nur, wenn diese Positionen transparent dargestellt werden können, kann mit ruhigem Gewissen ein tierisches Lebensmittel genossen werden.

Die einzelnen Punkte im Detail

Ernährung

Mit der Ernährung der Tiere beginnt das biologische Denken. Wenn die Produkte BIO genannt sein wollen, müssen die Tiere auch mit biologisch wertvollem Futter ernährt werden. Das bedeutet in erster Linie, dass es nicht genmanipuliert sein darf. Außerdem sollte es frei von giftigen Schädlingsbekämpfungsmitteln sein.

Haltung

Ob Huhn, Rind oder Schwein, BIO setzt die vernünftige Haltung voraus. Die Tiere können in der freien Natur in einer weitläufigen Umzäunung umherlaufen. Dann ist zum Beispiel das Kopieren von Schweineschwänzen gar nicht mehr nötig.

Transport

Tiertransporte sind grausam und sollten so kurz wie möglich gehalten sein. Die Tiere werden nur unnötig gestresst, was sich wiederum negativ auf die Qualität des Fleisches auswirkt. Am besten ist es naturgemäß, wenn die Schlachtung an Ort und Stelle vor sich geht. Das ist aber in den meisten Fällen nicht umsetzbar.

Fazit

Um die Bio Tierhaltung zu unterstützen, sollte nach Möglichkeit nicht jeden Tag Fleisch verzehrt werden. Beim Einkauf von Eiern auf die Herkunft achten und die Produkte aus der Freilandhaltung im eigenen Land bevorzugen. Lieber etwas mehr Geld für eine bessere Qualität und ein gutes Gewissen ausgeben.

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BIO und Nachhaltigkeit

Bio-Produkte werden immer beliebter, da sie zum größten Teil naturschonend hergestellt werden. Durch einen biologischen Anbau kann die Landwirtschaft auch langfristig hochklassige Erzeugnisse liefern. Vor allem der Verzicht auf Gentechnik zeichnet den Bioanbau aus.

Was macht Bio nachhaltig?

Die Nachhaltigkeit wird vor allem durch die Art des Düngens geprägt. Bei einem reinen Bioanbau wird hier auf Gentechnik, ebenso wie auf entsprechend präpariertes Futtermittel verzichtet. Meist kommt als Dünger nur Mist zum Einsatz, um den Boden nicht mit chemischen Rückständen zu belasten.
Wird bei der Düngung auf chemisch versetze Mittel oder Pestizide zurückgegriffen, findet dieses meist seinen Weg in das Grundwasser. Auch Energie kann auf diese Weise eingespart werden, was sich wiederum gut für die Umwelt zeigt.
Es sollte allerdings, im Sinne der Nachhaltigkeit immer darauf geachtet werden, dass die Produkte nicht nur Bio sind, sondern möglichst auch noch regional angebaut wurden. Es ist einleuchtend, dass Tomaten aus Spanien eventuell im Bioanbau gewachsen sind, der Transport ist jedoch nicht im Sinne der Nachhaltigkeit.

Keine riskanten Stoffe

Produkte, die aus einem biologischen Anbau entstammen sind frei von riskanten Stoffen. Damit sind vor allem Pflanzenschutzmittel gemeint, deren Wirkung auf den menschlichen Körper entweder nachweislich schlecht oder noch nicht ausreichend erforscht ist. Aber auch Techniken, wie beispielsweise die Gentechnik sind nicht gerade unumstritten. Die Gesundheit der Menschen kann durch sie ebenso leiden, wie die der Tiere, welche genmanipuliertes Futter verabreicht bekommen.
Wer Bio-Produkte kauft setzt sich einer solchen Gefahr jedoch nicht aus, da hier nur natürliche Methoden der Tierfütterung und der Düngung erfolgen dürfen. Auch die Natur muss somit weniger leiden.

Geld sparen durch Bio-Produkte

Ein weiterer Fakt, der für den Kauf von Bio-Produkten spricht ist, dass dadurch Folgekosten für Ditte eingespart werden können. Wird das Grundwasser beispielsweise nicht verunreinigt, da auf entsprechende Dünger verzichtet wird, muss dieses auch nicht wieder aufbereitet werden. Diese Kosten lassen sich zwar nicht beim Einkauf direkt einsparen, jedoch entlasten sie auf Dauer gesehen den Steuerzahler.

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BIO Siegel

Seit 2001 ist das grün-schwarz-weiße, sechseckige BIO Siegel in Deutschland staatlich anerkanntes Güte- Prüfsiegel. Es dient der Kennzeichnung von Produkten, die vorher bei der Informationsstelle des BIO Siegels angemeldet wurden und den Kriterien der EU-Öko-Verordnung genügen. Außerdem kann das markengeschützte Zeichen mit dem EU-Bio-Logo zur Kennzeichnung von Lebensmitteln ergänzt werden.

 

Wer darf es nutzen? Und für was?

Berechtigt zur Nutzung sind ausschließlich Unternehmen, welche sich vorher über eine Kontrollstelle, gemäß den EU-Vorschriften, für den ökologischen Landbau zertifiziert haben.
Dabei müssen gewisse Standards, als auch Auflagen, eingehalten werden. Es herrscht Dokumentationspflicht und eine Untersuchung von Warenproben muss stets gewährleistet werden.

Die Produkte, welche für das BIO Siegel zertifiziert werden können, belaufen sich auf:

  • landwirtschaftliche Erzeugnisse, welche unverarbeitet oder lebend sind
  • Erzeugnisse aus der Aquakultur, welche unverarbeitet oder lebend sind
  • verarbeitete Erzeugnisse der Landwirtschaft oder Aquakultur, die als Lebens- oder Futtermittel bestimmt sind
  • Saatgut bzw. „vegetatives Vermehrungsmaterial“ für den weiteren Anbau

Dahingegen sind folgende Produkte von einer Zertifizierung ausgeschlossen:

  • Kosmetika
  • Arzneimittel
  • Fischerei- und Jagderzeugnisse wildlebender Tiere

Europäisches staatliches Bio-Siegel

Daneben gibt es seit 2010 außerdem das Bio-Siegel der Europäischen Union. Allgemein gültig, darf dieses nur verwendet werden, solange über 95% der Inhaltsstoffe aus ökologischem Anbau stammen, während höchstens 0,9% gentechnisch verändertets Material enthalten sind. Die Produkte müssen ebenso einen Verarbeitungsschritt in der Europäischen Gemeinschaft erfahren haben.
Produktionsverbände, wie beispielsweise demeter, Naturland oder Ecovin, kennzeichnen darüber hinaus ihre Produkte noch einmal extra. Diese Erzeugnisse müssen den strengeren Bestimmungen des jeweiligen Verbandes genügen und erfüllen daher noch höhere Standards.

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